Ab dem 35. Lebensjahr verlieren Menschen mehr Zähne durch eine Parodontisis als durch Karies!

 

Die Parodontitis (oft falsch als Parodontose bezeichntet) ist als Volkskrankheit einzustufen.

 

Wie entsteht sie und wie endet sie?

 

Plaque, Zahnbeläge, sind massiv bakteriendurchsetzte Mikrokosmen, die fest an den Zahn angeheftet werden.

 

Die Plaque erzeugt durch die Bakterien eine Entzündung des Zahnfleisches direkt am Zahn.

 

Besteht diese Entzündung länger, wandert sie tiefer.

 

Die Plaques werden durch den Speichel und dessen Mineralien gehärtet und wandern tiefer unter das Zahnfleisch und nehmen die Entzündung mit, so tief, dass der Faserapparat, der den Zahn selbst festhält, zerstört wird.

 

Je weiter das fortschreitet, desto mehr Fundament verlieren Ihre Zähne, bis durch die Entzündung kein Fundament mehr da ist.

 

Dann verliert man diesen Zahn.

 

Risikofaktoren, wie Rauchen (ca. 30fach erhöhtes Risiko), Diabetes (ca. 4fach erhöht). Stress und genetische Veranlagung spielen ebenfalls eine Rolle. 

Die Therapie muss also an mehreren Stellen sozusagen angreifen:

 

Die Plaque muss dauerhaft weg bleiben. Die Bakterien müssen bekämpft werden. Das entzündete Gewebe muss behandelt werden. Die Regeneration muss forciert werden.

 

Dann kann der Körper selbst das Parodont ausheilen, nach dem alten ärztlichen Prinzip "Medicus curat, natura sanat".

 

Für diese Therapien haben wir vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung, die in unserem Parodontistherapieprogramm von Prophylaxe über instrumentelle Reinigung bis zur Antibiose und der Lasertherapie reichen.

 

Jedes Krankheitsbid wird von uns genaustens diagnostiziert und die beste Thearapie dafür zusammengestellt.

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© 2020 Dr. Henrik Riedel